Sowas hätte man bestenfalls aus Nordkorea oder anderen totalitären Staaten erwartet. Aber nicht aus Pösing, einer kleinen bayrischen Gemeinde in der Oberfalz. Schon allein das Fanfarenemsemble verbreitet so eine Stimmung von Bezirksspartakiade, dass man meinen könnte, direkt auf dem Siegertreppchen zu stehen.
Irgendwie schön, wenn man eines Morgens aufwacht, weil man mal aufs Klo muss und auf den Rechner schaut, der da immer noch läuft, weil man mal wieder davor eingepennt ist, und weil da auch noch Facebook auf ist, siehste dann das Posting von jemandem, den du schon gefühlte hundert Partyjahre kennst und der genauso lange schon am Schrauben und Produzieren ist. Und da macht der dann, mit dem dem du wildeste Parties, unter anderem zu seinen Live-Acts, gefeiert hast, so grundsolide Vertonung von einem Werbevideo für einen eigentlich super-spießigen Klamottenladen. Und das findste gut. Fetzt irgendwie, zu erleben, dass dann aus der wilden Leidenschaft für die Musik wirklich eine Profession geworden ist. Und ja, die meisten Anzüge, die ich besitze, habe ich sogar in dem Laden gekauft. Auch ohne den Track von Stefan. Jep. Wollt ich nur mal sagen. Respekt Herr Barth! Weitermachen.
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